Ab 2013 bekommen Pflegebedürftige und Demenzkranke höhere Leistungen von der Pflegeversicherung. Zusätzlich können sie auch häusliche Betreuung als Pflegesachleistung in Anspruch nehmen. Seit 30. Oktober ist das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) in Kraft getreten. Was die Änderungen im Einzelnen betrifft, erfahren Sie hier in einem kurzen Überblick:

Zusätzliches Geld in Pflegestufe 0

Die wesentliche Änderung ist die umfangreichere Leistung für Demenzkranke. Ab 1. Januar 2013 erhalten demente Patienten, die keiner der drei Pflegestufen zugeordnet sind, zusätzlich zu dem bisherigen Betreuungsgeld auch weitere Geld- oder Sachleistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Das Pflegegeld beträgt 120 EUR für die Betreuung durch Angehörige bzw. 225 EUR für die Betreuung durch einen Pflegedienst.

Höhere Leistungen in Pflegestufe 1 und 2

Für Betroffene in der Pflegestufe 1, die von ambulanten Pflegediensten in ihrem eigenen Zuhause betreut werden, gibt es künftig bis zu 665 EUR von der Pflegekasse. In der Pflegestufe 2 steigt der Betrag auf 1.250 EUR. Auch das Pflegegeld wird angehoben. In der Pflegestufe 1 wird es auf 305 EUR erhöht, in der Pflegestufe 2 auf 525 EUR. Für die Pflegestufe 3 hingegen sind keine Änderungen vorgesehen.

Betreuung als Pflegesachleistung

Pflegebedürftige (Pflegestufe 1 bis 3) und Demenzkranke aus Pflegestufe 0 können jetzt auch häusliche Betreuung als Pflegesachleistung der ambulanten Pflegedienste in Anspruch nehmen. Dazu zählen Hilfe, Unterstützung und Beaufsichtigung im häuslichen Umfeld und Aktivitäten zur Gestaltung des Alltags. Zudem können mehrere Demenzpatienten Leistungen dieser Art gemeinsam nutzen.

Alternative Vergütung für Pflegedienste

Die Änderungen laut Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) betreffen auch ambulante Pflegedienste. So können diese mit ihren Kunden ab 2013 auch „Vergütungen nach Zeit“ vereinbaren. Damit ist es dem Pflegebedürftigen möglich, die benötigten Leistungen nach seinen Bedürfnissen individuell zusammenstellen. Berechnet wird letztendlich nur die Zeit, die von einem Pflegedienst für die Leistung aufgebracht wird.

Förderung von Wohngruppen

Um Wohngemeinschaften von Pflegebedürftigen zu fördern, erhalten Bewohner, die in einer betreuten Wohngruppe leben (mind. 3 Pflegebedürftige), künftig einen Zuschlag in Höhe von jeweils 200 EUR pro Monat. Außerdem wird für die Gründung von Wohngemeinschaften eine Förderung von 2.500 EUR pro pflegebedürftige Person (max. 10.000 EUR je Wohngruppe) gewährt. Insgesamt stehen 30 Mio. EUR für die Förderung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften zur Verfügung. Die Förderung als solches läuft spätestens am 31. Dezember 2015 aus.

Anteiliges Pflegegeld bei Kurz- und Verhinderungspflege

Benötigt ein Pflegebedürftiger auf Grund von Krankheit oder Urlaub seiner Pflegeperson Kurzzeit- oder Verhinderungspflege, so wird das Pflegegeld in Zukunft während dieser Zeit in halber Höhe gezahlt.

Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff

Das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) ist nur eine Übergangslösung auf dem Weg zu einem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff. In einem gesonderten Gesetz will die Regierung dafür rechtliche Voraussetzungen schaffen.

Stärkung der Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen sollen in Zukunft stärker gefördert werden. So erhalten spezielle Selbsthilfegruppen für Pflegebedürftige, Menschen mit erheblichem allgemeinem Betreuungsbedarf und deren Angehörigen weitere finanzielle Unterstützung durch den Gesetzgeber (10 Cent je Versicherten/Kalenderjahr).

Bessere medizinische Versorgung in Pflegeheimen

Die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen (K(Z)V) werden verpflichtet, Kooperationsverträge zwischen Ärzten und Pflegeheimen zu vermitteln, um die medizinische Versorgung in den Heimen zu verbessern.

Mehr Transparenz in der stationären Pflege

Pflegeheime sind ab 2014 dazu verpflichtet, die zuständige Pflegekassen darüber zu informieren, wie die ärztliche Versorgung und die Arzneimittelversorgung in den Einrichtungen geregelt sind. Diese Informationen werden zunächst transparent und verständlich ausgearbeitet und im Anschluss für alle Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen online veröffentlicht.

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Wie wir die steigende Lebenserwartung für uns nutzen können, erklärt der Zukunftsforscher Matthias Horx.

1. These
Mit der Alterung verjüngt sich die Gesellschaft. Es scheint paradox, aber in der alternden Gesellschaft bleiben viele Menschen länger jung: Um die 50 sind Frauen und Männer heute körperlich und vor allem geistig viel beweglicher, als in den 50er- oder 60er- Jahren. Menschen, die man früher als alt bezeichnet hätte, reisen heute um die Welt, gründen Unternehmen oder verwirklichen lang gehegte Lebensträume. Das heißt aber nicht, dass alle immer jünger und fitter werden. Die Soziologie spricht von „Altersdiversität“. Man kann mit 70 sehr jugendlich sein – oder mit 20 sehr alt.

2. These
Gesundheit ist der Schlüssel zu mehr Lebensqualität im Alter. Je länger jeder einzelne Mensch lebt, umso wichtiger wird dir Qualität der gewonnenen Jahre. Hier liegen große „Gesundheitspotenziale“ in der Pflege und der Palliativmedizin – also Maßnahmen, die bei chronischen oder unheilbaren Krankheiten Lebensqualität erhalten oder verbessern können. Der Schlüssel zu einem gesunden Alter aber sind Fortschritte in der Behandlung chronischer Erkrankungen und die Vermeidung medizinischer Vorfälle (wie etwa Schlaganfälle), die zu gravierenden Einschränkungen führen.

3. These
Alte Menschen sind keine unfinanzierbare Belastung für das Gesundheitssystem. Die Gruppe der 80- bis 85-Jährigen ist diejenige, die derzeit von allen Generationen am stärksten wächst. In diesem Alter, so sagen uns die Altersforscher, wird das Leben für den überwiegenden Anteil der Menschen beschwerlich. Dennoch belastet diese Generation das Gesundheitssystem nicht überproportional. Denn in dieser Lebensspanne nimmt auch die Anzahl der teuren und sehr teuren Eingriffe wieder ab, die Kosten der medizinischen Versorgung sinken.

4. These
Mit steigendem Alter erweitern sich die biografischen Möglichkeiten. Immer mehr Menschen können ihr Leben vielseitiger und selbstbestimmter planen, weil sich die Lebenszeit verlängert und sie länger aktiv bleiben. Kinder, Karriere und Freizeit: Die einzelnen Lebensbereiche können entzerrt, biografische Muster neu definiert werden. Um diese gewonnene Freiheit wirklich zu nutzen, müssen Menschen allerdings lernen, ihr Umfeld aktiv und sozial mitzugestalten.

5. These
Deutschland braucht einen Wandel zu einer „Altersbejahung““ in Unternehmen. Unternehmen neigen leider noch immer dazu, jede Möglichkeit zur Frühpensionierung älterer Mitarbeiter wahrzunehmen. Andererseits kann es in Zukunft auch nicht darum gehen, alle Älteren in die Erwerbssphäre zu integrieren. Deshalb ist eine Quotenpolitik, wie sie immer wieder gefordert wird, eher kontraproduktiv. Stattdessen bedarf es neuer, flexibler Arbeitskonzepte.

6. These
Ausbau des Dienstleistungssektors zur Steigerung der Lebensqualität. Der Trend ist eindeutig: Ältere bleiben so lange wie möglich in ihrem vertrauten Wohnumfeld. Da die Selbstversorgung nicht immer bis ins hohe Alter garantiert ist, müssen mehr Integrationskonzepte entwickelt werden, mit denen weitgehende Selbstständigkeit und Angebote für Versorgung und Geselligkeit geschaffen werden. Hier liegen sozial wie volkswirtschaftlich riesige Potenziale brach.

7. These
Mangelnde Weiterbildung im mittleren Alter führt zu einer Bildungspolarisierung die Alterungsprobleme verschärft. Einer relativ stark gebildeten jüngeren Generation stehen viele „unterbildete“ Ältere gegenüber, was die Gesellschaft spaltet. Fazit: Weiterbildungsangebote sind der entscheidende Schlüssel einer silbernen Gesellschaft. Lernen und Weiterlernen lohnt sich in einer Langlebigkeitsgesellschaft ungleich mehr.

8. These
Wir müssen uns vom singulären Rentensystem verabschieden. Der Mut, die Redefinition der staatlichen Rente als Grundversorgung im Alter einzugestehen, ist für eine neue und auf gesellschaftlichen Konsens gegründete Alterskultur unabdingbar. Jede Restauration der herkömmlichen Rentenlogik ist dagegen kontraproduktiv.

9. These
Vor allem die „weichen“ Faktoren werden über die Zukunft der Gesellschaft entschieden: Selbstkompetenz und Vernetzungsfähigkeit. Viele Ältere haben ein Weltbild und Kommunikationsformen, mit denen sie ihre soziale Isolation selbst fördern. Das führt in hohem Maße zur Hilflosigkeit genau in jenen Jahren, die wir nun als neue Lebensphase dazugewinnen. Denn viele Entscheidungen werden wohl „zu spät“ getroffen: 70- bis 80-Jährige vollziehen zum Beispiel Wohnungswechsel oft erst dann, wenn sie keine ausreichenden Ressourcen für einen Neuanfang mehr haben. Aus einer nachvollziehbaren Scheu vor dem Altersheim werden jedoch Gestaltungsmöglichkeiten vernachlässigt.

10. These
Deutschland braucht eine „Politik der Lebensphasen“ und keine Sonderpolitik für Alte. Es bedarf einer generationsübergreifenden Politik, welche die grundsätzlichen Bedürfnisse verschiedener Lebensabschnitte beachtet. Die stärkere Individualisierung muss in die Politik integriert werden.

Matthias Horx, Gründer des Frankfurter Zukunftsinstituts. Er berät Politiker und Unternehmen. Quelle: Welt am Sonntag Nr. 39 vom 24. September 2006

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Die Alternative zum Pflegeheim: Jeder kennt das wohlige und vertraute Gefühl, zu Hause zu sein. Für ältere Menschen, vor allem im fortgeschrittenen Stadium der Demenzerkrankung, bietet die vertraute Umgebung ein sicheres Wohnumfeld. Die Betreuung der Seniorinnen und Senioren zu Hause wird meist von den Angehörigen durchgeführt in Zusammenarbeit mit einem ambulanter Pflegedienst.

Wenn es jedoch keine Angehörigen gibt oder die Angehörigen nicht mehr in der Lage sind, die Betreuung zu übernehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, damit die Seniorinnen und Senioren weiterhin in Ihrer gewohnten Umgebung leben können”. Mehr über häusliche Pflege …

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Alternative zum Pflegeheim: Menschen bei Maischberger – Markus Breitscheidel: Der Enthüllungsautor zeichnet ein erschütterndes Bild vom Alltag in deutschen Pflegeheimen. Ein Jahr lang hat er verdeckt in Heimen gearbeitet. “Ich hatte ständig ein schlechtes Gewissen”, so der studierte Wirtschaftswissenschaftler. Hilflose Alte würden oft von unqualifizierten Pflegekräften im “Akkord abgearbeitet” und mit Medikamenten ruhig gestellt. Mehr über Pflegekräfte …

(1 Stimmen, 5,00 von 5)

Alte Menschen sind nur noch Kosten-Faktoren (BILD) “Jeder dritte Pflegefall bekommt nicht genug Essen und Trinken, jeder 10. Heimbewohner wird durch falsche Pflege krank, jeder 3. Demenzkranke im Altenheim wird nicht vernünftig versorgt! ” Mehr über Pflegekräfte als Alternative zum Pflegeheim …

(5 Stimmen, 5,00 von 5)

Die Bundesregierung. Rund zwei Drittel der pflegebedürftigen Menschen entscheiden sich derzeit für die häusliche Pflege. Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen, sind besser abgesichert worden. Aus der Pflegekasse werden für sie, differenziert nach Zeitaufwand und Schwere der Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe), Pflichtbeiträge in die Rentenversicherung gezahlt. Damit sollen Renteneinbußen für diejenigen vermieden werden, die wegen der Pflege nicht oder nur eingeschränkt erwerbstätig sein können. Publikationen zur Pflege und zur Pflegeversicherung.

(1 Stimmen, 5,00 von 5)

Die Reform der Pflegeversicherung – Höhere Beiträge, mehr Leistungen. Der Staat reagiert im Rahmen der Pflege-Reform auf die neuen Bedürfnisse in unserer Gesellschaft. Das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz verändert die Strukturen der Pflege zugunsten aller Beteiligten, insbesondere aber der Pflegebedürftigen, der Angehörigen und der Pflegenden. Das Pflegegeld wurde stufenweise bis 2012 angehoben wie folgt: Pflegestufe I € 235, Pflegestufe II € 440, Pflegestufe III € 700.

(35 Stimmen, 3,94 von 5)

Hinweis:
Inhalte und Begriffe auf Ost-Profi.de, die speziell mit “Pflege” im Zusammenhang stehen (häusliche Pflege, Polnische Pflegekräfte, ambulante Pflege, Pflegedienst, 24 Stunden Betreuung etc.) sind ausschließlich für Suchmaschinen gedacht, um unter diesen Begriffen für Sie gelistet zu werden. Sie entsprechen nicht den Tätigkeitsbereichen polnischer Haushaltshilfen. Vertragspartner und Leistungserbringer ist nicht Ost-Profi.de / vivilia GmbH, sondern ausschließlich ein polnisches Unternehmen, das sein Personal entsendet. Stand: 10/2010

Pflegeleistungen nach dem Sozialgesetzbuch

Der Gesetzgeber hat mit dem Sozialgesetzbuch XI grundlegende Möglichkeiten der Hilfeleistung bei der Pflegebedürftigkeit von Menschen, nicht nur Senioren, geschaffen.

Grundsätzlich ist die Höhe der Leistung durch die Pflegekasse an die vorher festgestellte Pflegestufe gekoppelt.
Dabei gilt: Je höher der festgestellte individuelle Pflegebedarf eines Menschen, umso höher ist die Übernahme der Kosten bzw. die Hilfeleistung als solches.

Bei den Hilfen durch das Pflegegesetz gilt der Grundsatz: “Häusliche Pflege geht vor stationärer Pflege”, pflegebedürftige Senioren sollen also zunächst in gewohnter Umgebung gepflegt werden sofern keine stationäre Unterbringung geeigneter oder alternativlos ist.

Häusliche Pflege in der Praxis

Um Hilfen in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie zunächst die Pflegebedürftigkeit feststellen lassen. Nach dem gesundheitlichen Gutachten zur Feststellung einer Pflegestufe, können Sie anhand der zugewiesenen Pflegestufe die Geld- und Sachleistungen beziehen. Die Höhe dieser gewährten Leistungen beruht auf der festgestellten Pflegestufe.

Der Gesetzgeber hat durch die rechtlichen Grundlagen der Pflegebedürftigkeit einen Rahmen für die Häusliche und stationäre Pflege geschaffen, der im Individualfall jeden Betroffenen adäquat und bestmöglich versorgt sein lässt.

Betreutes Wohnen in der Praxis

Häusliche Pflege geht vor stationärer Pflege!

Mit diesem Grundsatz sollen pflegebedürftige Senioren im gewohnten häuslichen Umfeld versorgt werden. Des Weiteren steht der Grundsatz der Autonomie beim Betreuten Wohnen im Vordergund. Der Senior / die Seniorin soll autonom und selbstständig die täglichen Verrichtungen und Besorgungen unter Berücksichtigung der körperlichen und geistigen Verfassung erledigen können. Wir haben zwei verschiedene Wohnformen des Betreuten Wohnens kurz skizziert: zum einen das Betreute Wohnen im eigenen Haushalt und das Betreute Wohnen in Seniorenwohngemeinschaften.

Beide Wohnformen werden dem Anspruch der Autonomie und der Gefahrenabwehr gerecht und bei beiden Wohnformen können trotzdem externe Hilfen durch Haushaltshilfen oder Pflegekräfte in Anspruch genommen werden. Wie und warum erfahren Sie bei der Definition und Finanzierung des Betreuten Wohnens.

Seniorenbetreuung in der Praxis

Neben den pflegerischen Ansprüchen, die ein pflegebedürftiger Senior (zurecht) an seine Umwelt stellt, zeichnet eine angemessene Seniorenbetreuung auch wohnliche Aspekte mit in die Betreuung mit ein. Nur wenn das häusliche Umfeld den Betroffenen nicht noch vor weitere Herausforderungen stellt, können auch die pflegerischen Maßnahmen greifen. Unter dem Aspekt des Betreuten Wohnens ergeben sich dadurch Kriterien für Seniorengerechte Wohnungen, die sich ausschliesslich auf das Lebensumfeld Betroffener Senioren konzentrieren.

Ost-Profi.de vermittelt Ihnen eine auf Ihren Bedarf hin passende Pflegekraft, die Ihnen oder Ihren pflegebedürftigen Angehörigen im Alltag Unterstützung bietet.

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